Rätsel dich durch! – Wie das Escape-Game die Welt erobert

Rätsel dich durch! – Wie das Escape-Game die Welt erobert

Der Trend wächst und wächst – Escape-Games sind immer mehr gefragt. Grade die „Real Life Room Escape Games“, in welchen man sich real in einem Raum befindet und sich durch das Lösen von Rätseln wieder in die Freiheit kämpft.

Bevor dieses Spielkonzept das Licht der realen Welt erblickte, existierte es in vielen Varianten bereits digital. Die alten Hasen und Pioniere des Anbruchs des Computerzeitalters werden sofort wissen, was gemeint ist: „Point and Click Adventures“, Wimmelbild Spiele und Co!

Die Konzepte dieser Computerspiele kommen dem Live Escape Game bereits sehr nah.

Das Wimmelbild Spiel
Es gilt, ein großes Rätsel zu lösen, welches aus immer kleineren, verschachtelten Rätseln besteht. Dazu sucht man zwischen Story-Sequenzen immer wieder in höchst detailreichen aber auch chaotischen Bildmontagen nach Gegenständen, die etwas öffnen, ein Puzzle vervollständigen oder in einer Sammlung fehlen. Der größte Unterschied zwischen dem Wimmelbild und dem Escape Game ist wohl, dass man in Wimmelbild Spielen eher versucht, irgendwo herein, statt hinaus zu kommen.

Das Point and Click Adventure
Diese Spiele sind quasi das Folgelevel des Wimmelbilds. Alles ist animiert und etwas interaktiver, man löst Rätsel nicht nur durch das Finden von Gegenständen, sondern auch durch die Interaktion mit Nichtspieler-Charakteren, die man im Verlauf der Geschichte trifft.
In diesen Adventures passiert es gleichermaßen, dass man entweder ausbricht oder einbricht – während man in einem Klassiker wie „Monkey Island“ von Lucas Arts eher versucht, sich seine rätsellösenden Gegenstände und Tipps aus unterschiedlichen Häusern, Händen und Mündern zu holen, wie ein echter Pirat wie Guybrush es nun mal eben tut, sieht die Lage im aktuelleren „Edna bricht aus“ von Daedalic Entertainment schon ganz anders aus. Dieses Adventure stellt ein sehr klassisches Room-Escape-Game dar:
Man selbst spielt die junge Edna, die mit den einfachsten aber effektivsten Mitteln aus ihrer isolierten Zelle der geschlossenen Psychiatrie ausbricht.

Nun haben wir uns mit materiellen Ausbrüchen beschäftigt, doch muss ein Ausbruch immer ein Ausbruch sein? Nein, das Thema geht weitaus tiefer!
Bleiben wir bei den Point and Click Adventures… Im zweiten Teil der „Edna-Reihe“, „Harveys neue Augen“, geht es auch um einen Ausbruch, allerdings ist dieser etwas tiefsinniger. Es geht um Lily, die sich auf die Suche nach einer verschwundenen Freundin macht. Nichts Ungewöhnliches auf den ersten Blick, doch dann entdeckt man im Laufe der Geschichte, dass Lily aus sich selbst ausbrechen muss. Sie ist durch ihre Erziehung dazu gezwungen, ein makelloses Benehmen an den Tag zu legen. Um ihre verschwundene Freundin zu retten, muss sie sich von diesem Zwang befreien.

Ausbrechen kann oder muss man manchmal nicht nur aus Räumen, sondern auch aus sich selbst, einem Zwang oder sogar aus seinen eigenen Träumen.
Klingt abgefahren oder?

Escape-Games sind so verschieden, wie die, die sie erstellen und leiten. Und so, wie ein gutes Computerspiel sich auf der ganzen Welt verbreitet, so verbreitet sich auch das Real Life Room Escape Game auf der ganzen Welt und zieht die Menschen so in seinen Bann, dass sie ganze Länder bereisen, um sich durch die unglaubliche Vielfalt durchzuspielen.

Wir in Hamburg versuchen die Szene der Escape Games auf ein qualitativ hohes Level zu bringen und erfreuen uns täglich an den Spielern, die begeistert versuchen Ihren Weg durch die rätselhafte Geschichte zu finden.

Annika – Mitarbeiterin bei Big Break Hamburg

 

Eine Reaktion zu “Rätsel dich durch! – Wie das Escape-Game die Welt erobert”

  1. Andreas F. sagt:

    Hallo liebes BIG-BREAK-Hamburg-Team,

    vielen Dank nochmal für den gelungenen Abend gestern 19-20.30 Uhr (Jail Break und Insomnia). Wir waren allesamt echt begeistert von euren Räumen und eurer freundlichen und professionellen Präsentation.

    Alle Daumen hoch!!!

    Weiter so, wir kommen gerne wieder

    Gruß im Namen unseres Teams

    Andreas F.

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