Die digitale Welt

Die digitale Welt

Ich fürchte mich vor dem Tag, an dem die Technologie unsere Menschlichkeit übertrifft.“ – Albert Einstein

Was ist das wichtigste im Leben? Ist es Liebe, Familie, Freundschaft oder doch etwas anderes? Hier scheiden sich die Geister und auch ich bin mir nicht sicher. Gibt es wirklich die eine Sache, die wichtiger ist als alles andere?

Das alles sind Fragen, die genauso wenig beantwortet werden können wie die Frage nach dem Sinn des Lebens.

Bei einem bin ich mir jedoch sicher – Die wichtigsten Dinge im Leben haben niemals etwas mit nur einer Person zu tun. Es geht immer um die Interaktion und die Verbindung zu anderen Menschen. Wenn es diese nicht gäbe, könnte der Mensch wohl kaum ein glückliches und erfülltes Leben führen.

Nun ist die Frage: Wird diese Interaktion und Verbindung zwischen uns Menschen durch die heutige Technologie und der digitalen Welt gestärkt oder verlieren wir uns in Parallelwelten wie Facebook, Twitter und Instagram?

Ich liebe es, die Entwicklung der Technologie zu verfolgen und nutze täglich mit Freude mein IPhone, den Laptop, das Internet und die sozialen Medien. Besonders die einfache und schnelle Kommunikation zum sozialen Umfeld gestaltet sich als besonders einfach. Auf größere Entfernungen ist es leichter Freundschaften und Kontakte zu pflegen und darauf möchte ich nicht mehr verzichten. Zur Fußball Weltmeisterschaft mit dem Freund aus Mexiko die aktuellen Ergebnisse zu diskutieren und einem mexikanisch – deutschem Finale entgegen zu fiebern, sind Geschenke, die uns die digitale Welt Tag für Tag überreicht. Den Satz „Ich kann ohne Internet nicht mehr leben“ hört man immer wieder und er hat trotz Übertreibung doch etwas Wahres an sich. Die so einfache Gestaltung des Lebensalltags wird dank der digitalen Welt erst ermöglicht aber was ist die Kehrseite der Medaille? Gibt es eine?

Vor einer Weile saß ich nachmittags im Bus auf dem Weg nach Hause. Zufällig kreuzte sich mein Fahrplan mit dem der Mittelstufe des örtlichen Gymnasiums. Der Schultag war zu Ende und die Masse an einsteigenden Schülern erinnerte mich an die Schulbusfahrten zu meiner Zeit. Mädchen und Jungs ärgerten sich gegenseitig, es wurde gelacht, gestritten und gescherzt. Zusammengefasst: Es war immer laut im Bus und alle hatten gute Laune. Nun zu besagtem Tag vor ein paar Wochen: Die Schüler stiegen ein und ich erwartete ein Fahrt die alles andere als ruhig wird. Von wegen! Der Geräuschpegel blieb gleich, da alle Schüler über den Bildschirmen Ihrer Smartphones hingen und sich über Whatsapp miteinander unterhielten. Für mich als Mitfahrer zwar entspannend aber trotzdem irgendwie traurig, oder?

Was man nun von der digitalen Welt halten mag, muss jeder für sich entscheiden – Für mich ist es eine tolle Sache aber auch eine Gratwanderung. Ohne mein Handy fühle ich mich immer ein bisschen nackt und bevor ich das Haus verlasse prüfe ich ob die Akkuladung ausreicht. Das werde und möchte ich auch nicht mehr ändern, denn es macht mein Leben einfacher und auch schöner. Allerdings halte ich es für besonders wichtig den Blick auch mal aufzurichten und sich mit Leuten zu unterhalten und zu interagieren. Das war einer der Gründe mich mit meiner Freundin selbstständig zu machen und Big Break Hamburg zu gründen. Wir möchten die Interaktion zwischen den Menschen stärken und ein einstündiges Erlebnis schaffen, bei dem der Spaß direkter Interaktion mit den Mitmenschen im Vordergrund steht. 60 Minuten ohne große digitale Einflüsse hört sich zwar nicht lang an, kann aber bei effektiver Nutzung dieser Stunde die zwischenmenschlichen Verbindungen wahnsinnig stärken und verbessern. Dafür steht Big Break Hamburg und wir würden uns freuen Dich und deine Freunde, Kollegen oder Familie bei uns begrüßen zu dürfen.

 

Eine Reaktion zu “Die digitale Welt”

  1. amy schreiner sagt:

    Ich finde ohne digital ginge Garnichts mehr bei uns diesen Bericht oder Antwort könnte ich auch nichts schreiben oder den Text dort oben lesen. Ich meine wir machen eigentlich alles mit Computer Laptop Handy etc. eine Welt ohne das ist unvorstellbar ich bin damit aufgewachsen ich hatte in der 2 klasse mein erstes Handy ein aufklapp Handy und in der 4 mein erstes touch Handy ich kenne es nicht anders. Ohne Handy und so anderes zeug wie Laptop etc. wären wir aufgeschmissen wir hätten keine größeren betriebe die pflege herstellen oder Lebensmittel wir hätten so einiges nicht ohne eine digitale Welt.

    ich finde man braucht es 😀

    LG. die vor dem Computer sitzt

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